Bildmaschinen und Erfahrung
Projektbeschreibung

»Bildmaschinen und Erfahrung« war der Titel eines Symposions zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, Bonn, veranstaltet von der bildo akademie für Kunst und Medien, vom 28.09. - 30.09.89 im Parkhaus im Englischen Garten, Berlin-Tiergarten. Das Symposion fasste den zu seiner Zeit aktuellen Stand der Ergebnisse und Überlegungen zur Bildforschung zusammen und stellte diese in Bezug zu dem sich verändernden Begriff der »medial vermittelten Erfahrung«.
Die »neuen Medien« haben einen Weltzustand herbeigeführt, der den herkömmlichen Begriff von »Wirklichkeit« überholt hat. Auf diesen aber haben sich immer Begriffe und Konzepte von Erfahrung bezogen. Eine Neubestimmung des Erfahrungsbegriffs unter den veränderten Bedingungen des Medialen ist ein bedeutendes Projekt im heraufziehenden Zeitalter der Simulation. Mediale Kunst ist nur im Spannungsverhältnis von ästhetischen, wissenschaftlichen und technologischen Problematiken denkbar. Diese Diskurse aber sind heute weitgehend voneinander isoliert. Sie zu integrieren ist die Basis des künstlerischen Konzepts der bildo akademie. Das Symposion repräsentiert einen Schritt dazu. Wie ist das Zusammenwirken maschineller Ensembles, die der Bildproduktion dienen, und den subjektiven Wahrnehmungs- und Erfahrungsprozessen im Bereich des Künstlerischen einzuschätzen? (Buchklappentext)

Vortragende: Prof. Thomas Born, Anna Elisa Heine, Prof. Dr. Gerhard Duelen, Dr. Jean-Luc Evard, Lucy Hillebrand, Prof. Dr. Dietmar Kamper, Jochen Lingnau, Dr. Gerhard Johann Lischka, Dr. Torsten Meiffert, Dr. Michael Mohnhaupt, Dr. Vito Orazem

Bilder

Dokumentation des Symposions »Bildmaschinen und Erfahrung«

Eröffnungsvortrag

Eröffnungsvortrag zum Symposion »Bildmaschinen und Erfahrung«,
Berlin, 28.09.1989, Dauer: 0:00:07:39.91