Bildgestaltung im Medienkontext
Projektbeschreibung

Bildgestaltung im Medienkontext ist der Titel des Buches, in dem wir die Ergebnisse unserer Bildforschung aus den Jahren 1988 bis 2002 zusammengefasst vorstellen. Im Fokus steht die Veränderung der Ästhetik des technischen Bildes im Bezug zur künstlerischen Produktion und gesellschaftlichen Rezeption unter den Bedingungen der Eigengesetzlichkeit technisch erzeugter Bilder. Darüber hinaus wird in diesem Buch die von Anna Elisa Heine und Prof. Thomas Born entwickelte gestalterische Grundlehre für das Studium des Mediendesign und der Medienkunst vorgestellt. Diese Grundlehre wurde an der bildo akademie für Kunst und Medien entwickelt und zehn Jahre lang an verschiedenen Hochschulen erprobt. Das Besondere an dem Lehrkonzept ist die enge Verzahnung von bildnerischer Praxis und Theorie, die Reflektion ihrer Verbindungen und Schnittstellen. An vielen Beispielen aus der Lehre und der Agenturpraxis werden die Grundlagen und Methoden zur analogen und digitalen Bildgestaltung exemplarisch vorgestellt und in ihrem medientheoretischen Zusammenhang anschaulich reflektiert. Dabei steht die Entwicklung von Kreativität mit technischen Bildmedien und ihre Wirkungsweise im Mittelpunkt der Betrachtung. Das Buch ist nicht nur Quelle und Inspiration für Gestalter, sondern stellt ein Standardwerk für die mediale Bildgestaltung dar, in dem Praxis und Theorie interdisziplinär entwickelt werden.

Der Medientheoreitiker Jochen Lingnau über das Buch:

Born und Heines Buch vermittelt die Grundlagen und Methoden der Bildgestaltung, die in einer immer stärker werdenden globalen, visuellen Kultur das Bild als ein komplexes Wechselspiel von Apparat, Visualität, Diskurs und Erfahrung begreift. Damit wird das Bildverständnis aus seiner Nähe zur Textualität herausgelöst und dem Leser der Weg zu einem erweiterten Begriff von visueller Erfahrung und visueller Kompetenz eröffnet.

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Dokumentation des Vortrags an der Fernuniversität Hagen